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Aktuelle Informationen von der Stiftung und Museumsleitung

Informationen aus dem Betrieb, zu Ausstellungen, zu Kooperationen und Projekten sowie aus dem Stiftungsrat und der Museumsleitung.

Sie wollen die Nr. 1 sehen?

Sie wollen die Nr. 1 sehen?

Sie heisst zwar nicht Basler Tübli, sondern Jupiter 1. Die Spitzmaschine, 1905 patentiert, ist die Nr. 1 der über 30000 Objekte umfassenden Sammlung des Schulmuseums, 1999 als erstes Objekt erfasst.

Menschen wissen es bis heute ganz genau: Jobs und Arbeiten mit Prestige sind rar und im Handumdrehen besetzt. So ist es auch bei den Ämtli im Klassenzimmer. Sehr beliebt war es «Spitzbueb» zu sein, wie uns kürzlich ein Besucher erzählte. Ja, nicht so wie man das vielleicht jetzt meinen könnte! Nein, es war eine ehrenvolle Aufgabe, die «Spitzmaschine» bedienen zu dürfen. Diese befand sich in der Regel in der Nähe des Lehrerpults und war am Fensterbrett fest verschraubt. So steht auch eine im historischen Schulzimmer im Schulmuseum. Ganz genau handelt es bei diesem Exponat, an dem man noch heute seine Stifte spitzen kann, um Jupiter 2, also bereits um ein Nachfolgemodell der Jupiter 1, der «Bleistiftschärf-Maschine».

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Zertifikatspflicht auch im Schulmuseum

Zertifikatspflicht auch im Schulmuseum

Seit dem 13. September 2021 gilt auch im Schulmuseum die Zertifikatspflicht und die 3G Regel (geimpft, genesen oder getestet) für alle Personen ab 16 Jahren. Für Personen mit Zertifikat ist die Maskenpflicht im Innern des Museums aufgehoben. Es wird eine Eingangskontrolle durchgeführt. Bei Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

Sie planen einen Anlass, möchten gerne eine Führung für Gruppen oder kommen mit einer Schulklasse zu uns? Dann nutzen Sie mit Vorteil unsere Online-Reservationsformulare unter Angebot. Sie erreichen unseren Besucherservice auch direkt via Mail oder auf 071 410 07 01.

Jetzt einfach spenden!

Jetzt einfach spenden!

Ab sofort können Sie die Stiftung Schulmuseum Mühlebach als Trägerorganisation des Schulmuseums in Amriswil bequem und einfach via Internet unterstützen. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie zu laufenden Projekten Informationen wünschen und Sie sich ein genaueres Bild über unsere Herausforderungen machen möchten. Kontakt

Jetzt spenden, gerade richtig zum Jubiläum 2022!

Foto von Mikhail Nilov von Pexels

POP-UP Ausstellung «Ein 1. Schultag» entwickelt sich weiter

POP-UP Ausstellung «Ein 1. Schultag» entwickelt sich weiter

Die neue Ausstellung «Ein 1. Schultag» öffnet am 16. Mai 2021. Sie ist aber noch nicht fertig. Ehemalige Schülerinnen und Schülerkönnen sie bis am 15. Dezember 2021 mitgestalten und ihre Objekte und Erinnerungsstücke mitbringen. Sie teilen Ihre Erfahrungen und Ihre Eindrücke mit allen anderen Museumsbesuchern. Analog.

Im Bild ein bekannter Arboner, der im Frühling 1958 stolz erstmals in Zürich in die Schule ging. Später blieb er der Schule jahrzehntelang treu. Erraten?

Schulmuseum auf lebenmitkultur.ch

Schulmuseum auf lebenmitkultur.ch

Jetzt reinschauen in die Video-Blog Serie von Andreas Müller auf lebenmitkultur.ch

Sie erfahren Geschichten und Wissenswertes aus der Bauzeit von 1846, aus der Sammlung und wie Sie Objekte bei uns online finden, was wir Neues planen und wie Aline Brauchli's Wohnung zu unserer neuen Attraktion der Dauerausstellung wird.

Herzlichen Dank an Andreas Müller, den Kulturbeauftragten der Stadt Amriswil.

Häkelpuppe im historischen Kontext

Häkelpuppe im historischen Kontext

Das Schulmuseum zeigt in seiner Ausstellung «Fleiss und Schweiss. Vo de Näschi und de Hobli zum textilen und technischen Gestalten» diverse Puppen, die mit unterschiedlichen Techniken gefertigt worden sind, und einen Auszug aus dem Lehrplan von 1958. Unter den ausgestellten Puppen befindet sich auch eine dunkelhäutige Häkelpuppe mit Bastrock. Die Häkelpuppe wird als rassistisch-diffamierend wahrgenommen. Sie erinnert an ein kolonial-rassistisches, veraltetes Weltbild. Mit der Ausstellung des Objektes und der Einbettung in den pädagogischen Kontext soll eine konstruktive und lernende Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung stattfinden können.

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